Hauptplatz 18
Geschichte
Vom späten 17. Jahrhundert bis 1776 befand sich das Gebäude im Besitz einer Familie von Schwarzhafnern.
Baugeschichte
Der Bau besitzt einen Kern aus dem 16. Jahrhundert.
Sein heutiges Erscheinungsbild erhielt das Gebäude durch mehrere Umbauten im 19. und 20. Jahrhundert.
Die heutige Gestaltung des Erdgeschoßes stammt aus dem Jahr 1984, als das Gebäude umfassend umgebaut wurde.
Der ursprünglich aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts stammende Fassadenschmuck der Obergeschoße, der in den Jahren 1956/57 entfernt worden war, wurde 1984/85 wiederhergestellt.
Baubeschreibung | Außen
Fassadenausrichtung
Die Hauptfassade ist nach Süden ausgerichtet und dem Hauptplatz zugewandt.
Geschoße
Das Gebäude ist dreigeschoßig. Das Erdgeschoß weist Geschäftsflächen auf, während die Obergeschoße Wohnnutzungen beherbergen.
Horizontale Gliederung
Die Fassade ist durch drei horizontale Zonen gegliedert. Ein Dachgesims bildet den oberen Abschluss der Fassade. Ein Sohlbankgesims trennt die Fenster des ersten und zweiten Obergeschoßes. Ein profiliertes Gurtgesims trennt das Erdgeschoß von den Obergeschoßen. Ein unterbrochenes Sockelgesims bildet den unteren Abschluss der Fassade.
Vertikale Gliederung
Die Fassade ist durch vier gleichmäßig angeordnete vertikale Fensterachsen gegliedert.
Zweites Obergeschoß
Die vier gleichmäßig angeordneten Fenster sind mit schlichten Putzrahmungen versehen. Die Fensterbänke gehen fließend in das Sohlbankgesims über und markieren den unteren Abschluss der Fensteröffnungen.
Erstes Obergeschoß
Das erste Obergeschoß weist vier gleichmäßig angeordnete Fenster mit schlichten Putzrahmungen auf. Zwei segmentbogige Fensterverdachungen sind mittig angeordnet, während sich seitlich zwei dreieckige Fensterverdachungen befinden. Unterhalb der Fenster sind Parapetfelder mit rautenförmigen Ausnehmungen angeordnet.
Erdgeschoß
Das Erdgeschoß wird durch Geschäftsportale geprägt. Imitierte Rustizierung sowie ein unterbrochenes Sockelgesims verleihen der Fassade optische Festigkeit.
Dach
Ein Satteldach bildet den oberen Abschluss des Gebäudes, ergänzt durch Dachhäuschen und einen Feuermauergiebel.
Baubeschreibung | Innen
Im Jahr 1984 erfuhr das Innere eine umfassende Umgestaltung.
Raumhöhen und Grundrissstruktur dürften jedoch weiterhin aus dem 19. Jahrhundert stammen.
Im hofseitigen Bereich des Erdgeschoßes und des ersten Obergeschoßes haben sich Bauteile aus dem 16. Jahrhundert erhalten.






