Hauptplatz 15
Geschichte
Das Gebäude ist 1651 als Wohnsitz des Stadtpfarrers belegt.
Im Verlauf des 18. Jahrhunderts befand sich das Haus im Eigentum einer Sattlerfamilie.
In späterer Zeit wurde die Fassade in sezessionistischer Formensprache umgestaltet, wodurch das Gebäude ein repräsentatives Erscheinungsbild erhielt.
Baugeschichte
Das Gebäude ging aus zwei mittelalterlichen Häusern hervor, die im 16. Jahrhundert baulich zusammengeführt wurden.
Architektonische Merkmale | Außen
Horizontale Gliederung
Die dreigeschoßige Fassade wird durch ein profiliertes Kordongesims gegliedert, das das Erdgeschoß von den Obergeschoßen trennt.
Vertikale Gliederung
Die Obergeschoße werden durch vier vertikal ausgerichtete Fensterachsen in asymmetrischer Anordnung gegliedert.
Fenster der Obergeschoße
Die Fenster der Obergeschoße sind mit schlichten Putzrahmungen in sezessionistischer Formensprache ausgestattet.
Erdgeschoß
Im Erdgeschoß befinden sich ein segmentbogiges Portal sowie flankierend flachbogige Schaufensteröffnungen. In der östlichsten Achse ist eine rundbogige Durchfahrt angeordnet.
Dach
Das Gebäude wird von einem steilen Satteldach mit zwei zum Hauptplatz orientierten Dachhäuschen abgeschlossen.

















Mittelalterlicher Durchgang







In der östlichsten Achse verbindet ein Durchgang den Hauptplatz mit dem Kirchenplatz.
Dieser ist mit einem Tonnengewölbe mit Stichkappen aus dem 16. Jahrhundert überdeckt.
Die seitlichen Umfassungsmauern stammen hingegen aus dem späten 13. Jahrhundert und zeugen von der langen Baugeschichte des Hauses.

