Hauptplatz 2 und 3 | B
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Das Gebäudeensemble Hauptplatz 2 und 3 erscheint heute als ein einziger, harmonischer Baukörper, der mitten im historischen Stadtzentrum liegt.
Dennoch erzählt jedes Haus seine eigene Geschichte: Nr. 2 reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück, während Nr. 3 Wurzeln bis ins 13. Jahrhundert hat.
Trotz dieser unterschiedlichen Ursprünge bilden die beiden Gebäude nun ein geschlossenes architektonisches Ganzes.
Horizontale Gliederung
Zwei eigenständige Bürgerhäuser wurden zu einem einheitlichen Gebäudeensemble zusammengeführt. Eine horizontale Gliederung wurde eingesetzt, um die erfolgreiche Zusammenführung der beiden Baukörper sicherzustellen.
Horizontale Gliederung der Fassaden (von oben nach unten):
– Die Traufen der beiden Gebäude gehen nahtlos ineinander über.
– Die Dachkanten liegen auf gleicher Höhe und ziehen ohne sichtbare Unterbrechung über beide Gebäude hinweg.
– Ein durchlaufendes Kranzgesims definiert als einheitliche Linie den oberen Abschluss beider Fassaden.
– Gerade Fensterverdachungen befinden sich auf der gleichen Höhe und verstärken den visuellen Zusammenhalt.
– Die Sohlbank unter den beiden Fenstern von Hauptplatz 2 liegt auf gleicher Höhe wie das Sohlbankgesims in Hauptplatz 3.
– Ein Kordongesims trennt Erdgeschoß und Obergeschoß in beiden Gebäuden.

Ehemalige Trennlinie
Zwei vertikale Quaderstreifen markieren die ehemalige Trennlinie der aneinanderstoßenden Bürgerhäuser.

Harmonische Dachlandschaft von Hauptplatz 2 und 3
Die Walmdächer von Hauptplatz 2 und 3 wurden zu einer durchgehenden Dachlandschaft verbunden, die sich durch Folgendes auszeichnet:
– einheitliche Dachneigung und Höhe
– identischen Traufvorsprung
– präzise ausgerichtete Firstlinien








